Termine 2010

Angehörigen-Gesprächskreis
18:30 - 20:00 Uhr
Wilhelm-Hansmann-Haus
Märkische Straße 21
44141 Dortmund

  • 5.und 19. Januar
  • 2.und 16. Februar
  • 2. und 16. März
    30. März Fachvortrag
  • 6. und 20. April
  • 4. und 18. Mai
  • 1. und 5. Juni
    29. Juni Fachvortrag
  • Juli Ferien
  • 3. und 17. August
  • 7. und 21. September
    am 21. ist Weltalzheimertag
  • 5. und 19. Oktober
  • 2. und 16. November
    30. November Fachvortrag
  • 7. und 21. Dezember
Zeitgleiche Betreuung der Erkrankten nach telefonischer Anmeldung möglich unter:

0231 7246611

Alzheimer Telefon

Das Alzheimer-Telefon ist bundesweit unter folgender Rufnummer erreichbar:

01803 171017

Die Beratungszeiten sind:

  • Montag bis Donnerstag 
    von 09:00 bis 18:00 Uhr
  • Freitag von 09:00 bis 15:00 Uhr
Die Kosten betragen 9 Cent/Minute. Die Kosten für den Anruf aus dem Mobilnetz können varriieren.

Mit dem Service "Alzheimer-Telefon" ist ein lang gehegter Wunsch der Deutschen-Alzheimer-Gesellschaft in Erfüllung gegangen. Ziel ist es, den vielfältigen Informations- und Hilfebedarf von Angehörigen und Pflegenden aufzufangen.

Aktuelles

Welt Alzheimertag 2010
"Gemeinschaft leben". Die Alzheimer Gesellschaft Dortmund e.V. lädt zu zwei Veranstaltungen ein.

Sonntag, 19. Sept. 2010, 15.00 Uhr:
Ökumenischer Gottedienst in der St. Suitbertus Kirche
, Annenstraße 16. Mit Pfarrer Ludger Hojenski und Pfarrer Wilhelm Portmann.
Im Anschluss lädt die Alzheimer Gesellschaft Dortmund zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken und Waffelessen in das Eugen-Krautscheid-Haus, Lange Straße 42, 44137 Dortmund, ein.

Dienstag, 21. Sept. 2010, 17.30 Uhr, Eugen-Krautscheid-Haus, Lange Straße 42, 44137 Dortmund:
Arztvortrag mit anschließender Diskussion.
Kommunikation mit Demenzkranken – Verstehen
und Verstandenwerden

Referent: Dr. med. Wilhelm Stuhlmann, Vorsitzender des Landesverbandes Alzheimer NRW. Herr Dr. med. Dipl.-Psych. Stuhlmann, ist Mitbegründer der ersten regionalen Alzheimer Gesellschaft in Düsseldorf, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit Demenzkranken in Kliniken und Praxis. Autor von Fachbüchern Demenz und Ratgeber für Angehörige.

Gruppenbetreuung von Alzheimerkranken
Jeden Donnerstag von 15:00-19:00 Uhr im Wilhelm-Hansmann-Haus

Angehörigen-Gesprächskreis
am 07. September
am 05. und 19. Oktober

Wer sind wir?

Ein Brief erzählt. Und gibt ein paar Einblicke in die Dortmunder Gruppe.


Mein lieber Junge,
du fragst, wie es klappt mit deinem Vati in der Alzheimer Gesellschaft. Ich glaube, er hat sich schon an die neue Umgebung gewöhnt. Jeden Donnerstag sitzt er nachmittags mit anderen Kranken und Betreuern beim Kaffee. An den Tischen werden alle anregend beschäftigt: Mit Spielen, Singen oder Basteln. Sogar mit Gymnastik im Sitzen. Unser Vater macht mit – mal so, mal so. Manche der Kranken sind gar nicht mehr zu bewegen. Sie bleiben still und regungslos.
Die Betreuerinnen arbeiten ehrenamtlich. Sie kennen die Krankheit aber aus eigener Anschauung. Das merkt man sofort. Wird Vati unruhig, geht jemand mit ihm über den Flur, hin und her. Und lässt ihn auch mal bei uns hereinschauen. Wir sitzen nämlich nebenan. Er beruhigt sich dann schnell. Wir, das sind die Angehörigen, die ihre Kranken zur Betreuung in die Obhut der Alzheimer Gesellschaft Dortmund geben. – Eigentlich als freie Zeit gedacht!
Die Angehörigen kommen regelmäßig mit. Hier kann man ganz offen reden über diese rätselvolle Krankheit. Jeder macht andere Erfahrungen im Alltag. Auch von peinlichen Vorfällen wird erzählt. Dabei wird oft gelacht – denn hier weiß jeder, wie seltsam das Leben mit einem Alzheimer-Kranken verläuft. Tränen fließen auch mal. Weil nichts besser wird. Das erlebe ich oft in der Gesprächsrunde am Dienstagabend. Da kann jeder von uns berichten. Man hört auch, wie auf dunkle Tage doch wieder helle folgen. Und wenn es neue Schwierigkeiten gibt, wird man fachkundig beraten.
Ich gehe gern dahin - in den Gesprächskreis. Dein Vater könnte dort betreut werden, aber abends kümmert sich unsere Nachbarin gern mal um ihn. Sie macht das prima. Du weißt ja: Viele, die Vati von früher kennen, schrecken zurück, wenn sie ihn heute sehen. Eine Familie, in der jemand Alzheimer hat, wird bald von vielen gemieden. Auch darum fühle ich mich in der Gruppe besonders gut aufgehoben. Genug für heute. Wenn du nächsten Monat kommst, kannst du ja mal mit mir in die Gruppe gehen und zusehen.

Liebe Grüße, wie immer
Deine Mami